Die manuelle Behandlung nach dem FaszienDistorsionsModell wurde von dem amerikanischen Arzt S. Typaldos entwickelt. Er erkannte in der Schmerzbeschreibung seiner Patienten wiederkehrende Muster, denen bestimmte Störungen zugeordnet werden konnten, für die er wiederum Behandlungstechniken entwickelte. So führt nach der Anamnese und nach der Beschreibung der Beschwerden die Körpersprache des Patienten den Therapeuten direkt zu einer Therapietechnik. Diese wird durch die fachkundigen Handgriffe des Therapeuten umgesetzt und ist z.T. für den Patienten recht schmerzhaft. Wegen der hohen Effektivität der Methode wird meist in wenigen Behandlungen eine Symptomverbesserung erreicht. Nach der Behandlung kommt es neben der Besserung oft auch zu einer Nachreaktion, die sich wie Muskelkater anfühlt.

Anwendung findet die Technik bei Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates (z.B. HWS-/BWS-/LWS-Schmerzen, Schulterschmerzen, Hüft- und Knieproblemen, Fußschmerzen, usw.)

Die in den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnisse, dass Fasziengewebe, mehr als bisher vermutet, an der Schmerzentstehung beteiligt ist, fließen in diese Therapiemethode mit ein.



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