– eine „Gebrauchsanleitung für den Körper”

Die Spirale zieht sich als Grundbaustein durch alle Bereiche der Natur (z.B. Wasserstrudel, Wolkenwirbel, Schneckenhaus, DNA), auch durch das Bewegungssystem des Menschen, zum Beispiel findet sich in Muskelketten oder Knochenformen ein spiraliger Aufbau.

Basierend auf dieser Erkenntnis wurde in Zusammenarbeit mit Experten unterschiedlicher Fachrichtungen (Medizin, Physiotherapie, Yoga, Sport- und Tanzwissenschaft u.v.m.) ein Konzept zum Erlernen anatomisch und damit koordinativ richtiger Bewegungsabläufe entwickelt, die Spiraldynamik.

Dies entlastet Strukturen, fördert die Beweglichkeit und die Körperwahrnehmung, lindert Beschwerden, verbessert die Haltung und kann ein ganz neues Lebensgefühl wecken. Gelenke, Bänder und Muskeln die (richtig) bewegt werden, schmerzen nicht.

Auch im Sport ist anatomisch korrektes Bewegen wichtig. Durch verbesserte Flexibilität und Koordination lassen sich akute Verletzungen vermeiden und chronischen Überlastungsschäden wird vorgebeugt.

In der Spiraldynamik gibt es keine vorgeschriebenen Techniken, Übungen oder Trainingsregeln. Sie bietet jedem – unabhängig von Alter und Trainingszustand – die Möglichkeit zur körperlichen Verbesserung, einzige Vorraussetzung ist der Wunsch, etwas zu verändern und die Einsicht, dies selbst tun zu müssen.
Das „Übungsprogramm” wird passend für jeden Einzelnen anhand seines Befundes, seines persönlichen Zieles und seiner individuellen Möglichkeiten (z.B. Zeitaufwand, Beschwerdebild) gemeinsam erarbeitet.

Sehr wichtig ist dabei das Verstehen der anatomischen Zusammenhänge und der daraus folgenden korrekten Bewegungsabläufe. Daher werden immer wieder die Anatomie und vor allem die Funktionen der verschiedenen Strukturen unter Verwendung verschiedener „Hilfsmittel” (Anatomiebuch, Skeletteile, Therabänder) erklärt.
Zusammen mit der Wahrnehmung am „eigenen Leibe” ist dies die Grundlage für das Erlernen neuer, gut koordinierter Bewegungsabläufe.

Schwerpunkt in der Spiraldynamik ist immer, diese neu gelernten Bewegungen schnell in Alltags- oder Trainingssituationen einzubauen, die Aufmerksamkeit zu steigern, Gewohnheiten aufzubrechen, und so neue Bewegungs- oder Haltungsmöglichkeiten zu finden.

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